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Das Priorat von der "unbefleckten empfängnis Mariens" ist die einzige belgische Gemeinschaft der Prämonstratenserinnen. es wurde von der oosterhouter schwestern im Jahre 1855 im Provinz Limburg, im Gebiet der Lütticher (Liége) Diözese gegründet. Von hier aus wurde das Kloster im Jahre 1955 nach Veerle (Antwerpener Diözese) verlegt.

Die Vorgeschichte der Gründung stand mit dem Wunsch des ortspfarrers Franciscus Lommelaers (1820-1859) in Zusammenhang, der in seiner Pfarrei eine Mädchenschule errichten wollte

Nach Lehrkräften suchend ist er auf die niederländische Gemeinschaft von oosterhout gestoßen. trotz ihres kontemplativen Lebensstiles mussten die schwester unterrichten entsprechend der napoleonischen Gesetzen, andernfalls wäre das Kloster sofort aufgelöst worden. Die leibliche schwester von Pfarrer Lommelaer ist 1811 in den orden eingetreten und als Priorin im Jahr 1855 gestorben. Im Jahre 1856 haben die schwestern einen bauernhof geerbt, der die Verwirklichung Lommelaers Pläne ermöglichte. Weitere Verhandlungen mit den weltlichen und kirchlichen behörden sind dieser transaktion gefolgt.Das Institut wurde am 28. september 1858 eröffnet. Acht schwestern sind von oosterhout gekommen, denen noch weitere sechs schwestern zwischen 1859-1860 folgten. Die oberin des Hauses war sr. evermoda brouwers. Nach dem tod Vater Lommelaers am 3. september 1856 wurde die seelsorge und spirituelle Leitung von den Abteien berne und tongerlo aus übergenommen. Die schule wurde ende 1859 eröffnet.

Die schwester haben hier 28 Jahre lang bis 1887 unterrichtet, danach haben die Lütticher Kreuzschwestern diese Aufgabe übernommen. Danach haben sich die Prämonstratenserinnen wieder mehr dem kontemplativen Leben zugewandt. Der Konvent ist 1920 unabhängig geworden, ihre statuten wurden vom Heiligen stuhl 1945 genehmigt. Früher lebte die Gemeinschaft nach bischöflichem recht, aber seit 1948 leben die schwestern unter der Jurisdiktion des ordens. Die Zahl der schwestern ist schnell gewachsen.

Nach der errichtung der Konventsgebäude wurde eine große Kirche gebaut und ein obst- und Gemüsegarten angelegt zur besseren Versorgung der Gemeinschaft. Die schwestern haben im 1874 auch eine Hostienbäckerei aufgebaut. Neben diesen tätigkeiten haben sie liturgische Kleidungen genäht und gestickt. Zwischen 1949 und 1952 haben die schwester weitere Verhandlungen mit dem Gemeinderat von Veerle geführt. Aus der entschädigung, die sie für ihre Güter bekommen haben, haben die schwestern das Landgut der Familie Zerezo de tejada in Veerle gekauft. In das neue, neben dem schloss aufgebaute Klostergebäude sind die schwestern dann am 26. Juni 1955 eingezogen. unter der Leitung des Herrn Priors Verlingen wurde der betrieb in der Hostienbäckerei und auf dem bauernhof weitergeführt. In 1959 ist noch eine buchbinderei dazu gekommen. Mit ihren liturgischen Kleidungen haben die schwestern viele Pfarreien versorgt. Die entwicklung in der Kirche und in der Welt, das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) und das folgende Generalkapitel (1968-1970) haben viele Veränderungen in ihrem Leben mit sich gebracht. Nicht nur die Liturgie hat sich geändert, sondern auch die Vorschriften der Klausur wurden erleichtert. Die Priorin und die schwester durften an treffen teilnehmen. sie durften auch weiterstudieren und manchmal ihre Familien besuchen. Im Kloster wurden empfangsräume für Gäste- und Gruppen eingerichtet. Das französische Kloster bonlieu hat Veerle zwischen 1969 und 1973 vielseitig unterstützt. Die Zahl der berufungen hat sich aber vermindert und diese Frage beschäftigt den orden seit 1988. Die Pflege der alten schwester und die sorge um die Immobilien gehören auch dazu.

Die neuen Konstitutionen der Gemeinschaft wurden vom Heiligen stuhl am 22. Januar 2002 gebilligt. Die schwestern feiern täglich die eucharistie mit den Gläubigern in ihrer Kapelle. sie beten die Lesehore auch hier; für das persönliche beten ist ausreichend Zeit vorgesehen. einige teile des ordenshauses sind für die besucher geöffnet. Familienmitglieder der schwestern und andere besucher, die zur unterhaltung oder zur spirituellen unterstützung etwas beitragen können, sind immer herzlich in den Gesprächszimmern willkommen. Der Park des Klosters steht auch den besuchern offen. Die schwestern haben das 150-jährige Jubiläum ihrer Gründung im Jahr 2008 gefeiert.


Das Kloster von der Gartenseite

Das Kloster von der Straßenseite

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